Sommerunternehmen 2026: Acht Tage unterwegs auf der Mecklenburgischen Seenplatte

Vom 8. bis 16. Juli hieß es für uns: Rucksack packen, Paddel in die Hand und ab auf die Mecklenburgische Seenplatte. Unser Sommerunternehmen führte uns nach Granzow bei Mirow. Von dort starteten wir zu unserem fünftägigen Kanuhike.

Jeden Tag waren wir viele Stunden auf dem Wasser unterwegs. Es ging über große Seen, durch schmale Kanäle und immer wieder durch wunderschöne Natur. Rund 15km haben wir dabei täglich zurückgelegt. Das Beste daran: Wir hatten die ganze Zeit perfektes Wetter. Sonnenschein, knapp 28°C und keinen einzigen Tropfen Regen – besser hätten die Bedingungen kaum sein können.

Nach jeder Etappe wurden zuerst die Kanus ausgeladen und die Zelte aufgebaut. Danach ging es eigentlich immer direkt in den See. Die Abkühlung nach einem langen Tag auf dem Wasser durfte einfach nicht fehlen. Anschließend wurde gemeinsam gekocht. Von Käsespätzle bis Gyros mit Reis war alles dabei – und zusammen schmeckt es nach so einem Tag sowieso am besten.

Ein echtes Highlight war für viele der vierte Kanutag. Unsere Route führte durch einen schmalen, fast schon dschungelartigen Kanal. Hohe Gräser, Büsche und Bäume wuchsen bis ans Wasser und teilweise sogar darüber. Es war unglaublich ruhig und richtig idyllisch. An einer Stelle wurde das Wasser so flach, dass wir aussteigen und die Kanus ein Stück durch das flache Wasser und den Sand ziehen mussten. Genau solche Momente machen ein Kanuhike erst richtig besonders.

Natürlich gab es unterwegs auch einige Running Gags. Die Müsliriegel waren jedes Mal das Highlight der Pausen und sorgten für neue Energie. Für die Abkühlung zwischen drin, gab es kleine Wasserpistolen, die für hitzige Gefechte sorgten. Nicht bei allen so ganz so beliebt war dagegen der Dosenfisch in Soße. Trotzdem wurde auch der am Ende gegessen – teilweise sogar einfach mit den Fingern direkt aus der Dose. Pfadfinder eben.

Auch die Schleusen waren jedes Mal spannend. Zu beobachten, wie die Kanus hoch- oder runtergeschleust wurden, machte richtig Spaß. 

Jeder Campingplatz war anders und hatte seinen eigenen Charme. Eines war aber überall gleich: Die Sonnenuntergänge waren jeden Abend einfach unglaublich. Nach einem langen Tag am Wasser gemeinsam am See zu sitzen und zuzusehen, wie die Sonne langsam hinter den Bäumen verschwindet, war jedes Mal ein perfekter Tagesabschluss.

Der einzige kleine Wermutstropfen waren die Mücken. Trotz Insektenspray wurden wir alle ordentlich zerstochen. Ganz verhindern ließ sich das leider nicht – gehört zu so einem Abenteuer aber wohl einfach dazu.

Nach den fünf Tagen auf dem Wasser ließen wir unser Sommerunternehmen entspannt ausklingen. Wir besuchten die Schlossinsel Mirow, schauten uns das Schloss und den beeindruckenden Festsaal an und genossen einen ruhigen Tag, bevor es am nächsten Morgen wieder Richtung Adenau ging.

Acht Tage voller Natur, Gemeinschaft, Lagerfeuerstimmung, vieler Paddelschläge und jeder Menge Erinnerungen liegen hinter uns. Wir hatten unglaublich viel Spaß und freuen uns jetzt schon auf das nächste Sommerunternehmen.

Quack, quack und gut Pfad!