Pfingstlager 2026 in Westernohe – Gemeinschaft, Abenteuer und unvergessliche Tage

Vom 21. bis zum 25. Mai 2026 ging es für unseren Stamm mit insgesamt 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum Pfingstlager nach Westernohe. Bei sommerlichen Temperaturen und durchgehend bestem Wetter verbrachten wir fünf abwechslungsreiche Tage voller Aktionen, Begegnungen und echter Lagerstimmung. Zwischen Lagerfeuer, Spielen und gemeinsamen Programmpunkten war die Stimmung während des gesamten Wochenendes hervorragend.

Bereits am Donnerstag reisten die Rover und Leiter an, um den Lagerplatz vorzubereiten. Nach dem gemeinsamen Einkaufen wurde direkt mit dem Aufbau begonnen: Jurte und Küche wurden errichtet und der Platz langsam zum Zuhause für die kommenden Tage gemacht. Am Abend wurde gemeinsam Gulasch gekocht, bevor bereits die ersten Kontakte zu anderen Stämmen entstanden. Besonders der Besuch eines Stammes aus Dortmund sorgte direkt zu Beginn für viele nette Gespräche und eine offene Lageratmosphäre.

Am Freitag kamen schließlich auch die restlichen Teilnehmer in Westernohe an. Nachdem die Schlafplätze eingerichtet waren, wurde weiter aufgebaut und der Lagerplatz fertig gestaltet. Bei strahlendem Sonnenschein blieb zwischendurch natürlich auch Zeit, andere Bereiche des Bundeszentrums zu erkunden oder einfach gemeinsam Zeit zu verbringen. Am Abend gab es eine große Asia-Pfanne, bevor der Tag entspannt am Lagerfeuer ausklang. Dort wurde viel erzählt, gelacht und gemeinsam gesungen – genau die Momente, die ein Pfingstlager besonders machen.

Der Samstag war geprägt vom vielfältigen Programm in Westernohe. Einige nahmen an „Boris Banane“ teil – einem verrückten und lustigen Geländespiel, bei dem in kleinen Teams verschiedene kreative und teilweise völlig absurde Aufgaben gelöst werden mussten. Dabei standen weniger Gewinnen und Punkte im Vordergrund, sondern vor allem Teamgeist, Spontanität und jede Menge Spaß.

Andere nutzten die Zeit für kreative Angebote wie das Binden eigener Notizbücher oder das Gestalten individueller Halstuchknoten bei den Pfadis. Das eigentlich geplante „Catch up the Flag“ war zwar leider bereits vollständig ausgebucht, dennoch gab es genügend andere Aktionen und spontane Programmpunkte auf dem Platz.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Tages war der Austausch mit anderen Stämmen über das große Tauschspiel. Dabei versuchten viele Gruppen durch geschicktes Tauschen und Verhandeln immer wertvollere Gegenstände zu erhalten – eine Aktion, die in Westernohe traditionell für viele lustige Begegnungen und Gespräche sorgt.

Auch verschiedene Geländespiele mit anderen Stämmen standen auf dem Programm. Besonders bei einer gemeinsamen Runde Flunkyball stand weniger der Wettbewerb als vielmehr der Spaß und das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt. Am Abend wurde gemeinsam Gyros mit Reis, Zaziki und Gurkensalat gekocht. Später bekamen wir außerdem Besuch vom Stamm Fürth, mit dem bis spät in den Abend zusammengesessen wurde.

Der Sonntag begann erneut mit verschiedenen Aktionen gemeinsam mit anderen Gruppen auf dem Lagerplatz. Bei kleinen Gesellschaftsspiel-Aufgaben wurde viel gelacht und gemeinsam gerätselt. Kulinarisch gab es an diesem Tag unter anderem Pfirsichquark mit Wassermelone und Brotzeit sowie später Käsespätzle.

Ein besonderer Programmpunkt war außerdem der gemeinsame Gottesdienst mit vielen Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus ganz Deutschland. Das anschließende Campfire sorgte für eine ganz besondere Atmosphäre und bildete einen der emotionalen Höhepunkte des Wochenendes.

Am Abend wurde es dann nochmal richtig spannend: Gemeinsam mit dem Stamm Fürth spielten wir „Werewolf in the Dark“. Dieses besondere Nachtspiel stammt ursprünglich aus den USA und verbindet das klassische Werwolf-Spiel mit einem großen Geländespiel im Dunkeln. Die Spieler bewegen sich dabei nachts über den Platz, übernehmen verschiedene Rollen mit besonderen Fähigkeiten und versuchen gemeinsam Aufgaben zu lösen oder andere Spieler zu entlarven. Selbst nach dem „Ausscheiden“ bleibt man weiterhin Teil des Spiels. Durch die Dunkelheit, die Spannung und die vielen unterschiedlichen Rollen entstand eine einmalige Atmosphäre, die viele so schnell nicht vergessen werden.

Natürlich durfte auch Karaoke nicht fehlen. Vor allem die Jufis sorgten mit ihren Auftritten für beste Stimmung und viele lustige Momente auf dem Platz.

Am Montag hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen. Gemeinsam wurde abgebaut, Material verstaut und der Lagerplatz aufgeräumt, bevor es zurück nach Hause ging. Trotz der anstrengenden Tage waren sich am Ende alle einig: Das Pfingstlager 2026 in Westernohe war ein voller Erfolg. Das gute Wetter, die vielen Begegnungen mit anderen Stämmen und die zahlreichen gemeinsamen Erlebnisse machten die fünf Tage zu einer unvergesslichen Zeit.