Rover Sommerunternehmen 2026: Eine Woche Normandie zwischen Küste, Kultur und Crêpes
Vom 15. bis 21. Juni waren wir mit den Rovern in der Normandie unterwegs. Unser Zuhause für eine Woche: der Campingplatz Moulin St. Benoît. Kaum waren am Montagmorgen die Zelte aufgebaut, wollten wir natürlich los. Also ab aufs Fahrrad und Richtung nächster Ort. Nachdem wir in ein paar Regenschauer gekommen sind. Und Aber irgendwie gehört das wohl zu Frankreich dazu. Und spätestens beim ersten Crêpe war klar: Die Stimmung lassen wir uns davon nicht vermiesen. Am Strand sammelten wir Muscheln und fragten uns, was die Woche wohl noch für uns bereithalten würde.
Am Dienstag ging es wieder auf die Räder, diesmal nach Bayeux und mit strahlender Sonne. Kleine Gassen, französischer Charme und das Gefühl, dass man sich ruhig ein bisschen mehr Zeit lassen darf.
Mittwoch stand Mont-Saint-Michel auf dem Programm. Einer dieser Orte, die man schon tausendmal auf Bildern gesehen hat und die trotzdem noch beeindruckender wirken, wenn man tatsächlich davorsteht.
Am Donnerstagmorgen kam dann die vielleicht unerwartetste Idee der Woche auf: Zwei Leiter beschlossen spontan, dass es Zeit für einen Friseurbesuch sei. Also ging es mit dem Bus nach Caen. Denn manche Abenteuer bestehen eben nicht aus langen Wanderungen, sondern aus der Frage, ob französische Friseure eigentlich genauso schneiden wie zu Hause.
Am Freitag wartete Étretat auf uns. Zunächst allerdings nur im Nebel. Die berühmten Kreidefelsen ließen sich Zeit. Fast waren wir schon ein wenig enttäuscht, als das Wetter plötzlich umschlug. Und so wurde aus einem grauen Vormittag eines der schönsten Erlebnisse der Woche. Der Weg nach oben war nichts für Bequeme: ein Seil, eine Metallleiter durch einen Tunnel und gefühlt unendlich viele Stufen. Aber manchmal sind die Aussichten eben genau deshalb so schön, weil man sie sich erst verdienen muss.
Am Samstag wollten wir noch etwas Geschichte erleben und besuchten den amerikanischen Soldatenfriedhof, bevor wir den Nachmittag am Omaha Beach verbrachten. Zwischen den Wellen und dem Sand wurde uns bewusst, wie viel diese Region zu erzählen hat.
Und dann kam der Sonntag. Der Tag der Abreise. Der Tag, an dem man eigentlich nur noch zusammenpacken und losfahren will. Und natürlich war es genau dieser Tag, an dem wir noch die beste Eisdiele der ganzen Woche entdeckt.
Glücklich und zufrieden sind wir dann wieder in die Heimat gefahren mit dem Gewissen, dass das nicht unser letzter Besuch in der Normandie war












